Asylpolitik- Geblendet von einer sommerlichen Euphorie feierte die politische Elite unseres Landes die Ankunft neuer Bürger -und natürlich sich selbst. Mahner wurden im engen Zusammenwirken mit den Medien ruhig gestellt, schlimmstenfalls diskreditiert. Man wollte sich das Sommermärchen nicht böswillig kaputtmachen lassen. Es war ja auch einfach zu schön. Jeder der wollte konnte sich zur Erstaufnahmestelle seiner Wahl begeben, um dort Jogurts und Müsliriegel zu verteilen.Die ein oder andere vegane Bratwurst war bestimmt auch dabei. Das Ganze wurde natürlich durch ein Selfie auf Facebook verifiziert, geteilt und geliket. Es musste ja der Eindruck entstehen das alle dafür sind. Die Politik konnte daher nur mitmachen, schließlich war das Stimmvieh dafür. Die paar Nazis die die Laune vererben wollten wurden durch Sigmar zurechtgewiesen. Heiko unterstützte natürlich sofort und wollte jenes Pack eigentlich vorsorglich in den Knast verfrachten- in diesem Moment müßen die beiden sich über den Rechtsstaat so richtig geärgert haben.
Der Sommer ging aber die Maßen blieben. Auf Einladung der Kanzlerin kamen noch ein paar mehr, vermutete sie doch damit genau ins Schwarze der Wählergunst zu treffen. Wie aber auch schon bei Stuttgart 21,um dieses Beispiel zu bemühen, zeigte sich, dass nicht immer die Lautesten auch die Mehrheit des Volkes repräsentieren.
Auf jeden Fall hatten es die Pessimisten geschafft- die Stimmung war im Arsch. Auf einmal meckerte es aus jeder Richtung. Neben dem schon frühzeitig meuternden Pack beschwerten sich jetzt auch Gemeinden, Städte, Landkreise und gar Bundesländer. Hier gilt es aber fein zu unterscheiden. Diesen Kommunal- und Regionalpolitikern ging es in erster Linie um Stimmenfang und deshalb konnte die Kanzlerin auch nicht anders als sich diesen realtitätsfernen Widersachern entgegenzustellen. Hier geht es schließlich um nichts geringeres als Menschlichkeit und Verantwortung den Menschen gegenüber. Da muss man, hat man auch die Zeichen anfänglich falsch gedeutet, zu seinen Prinzipien stehen. Was kümmert einen da schon die Verantwortung, die man in erster Line für sein eigenes Volk hat.
Aber wir haben es uns mit dem Genörgel bei ihr ja selbst verscherzt. Mit unserer Art gefallen wir nicht mehr und wenn das so bleibt, dann ist dieses Deutschland nicht mehr ihr Land.
Also im Sinne der letzten Jahre demokratischer Realität: möge sich die Mehrheit unterordnen und erdulden, was eine multikultigelenkte, Deutschland-verneinende Minderheit in ihrer Idiologie zutage fördert.