Gesehen auf welt.de:
Sie warten seit Wochen vergeblich auf eine Registrierung, Geld für den Lebensunterhalt bekommen sie nicht. 20 Flüchtlinge verklagen das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales – per Eilantrag.

Also wer kann denn jetzt noch über mangelnden Intergationswillen sprechen?
Lektion 1 in Rechtsstaatlichkeit schnell gelernt. Nutze das System für die eigenen Zwecke.

Es ist schwer sich in die Lage eines Menschen zu versetzen, der alles hinter sich gelassen hat, um aus einem bürgerkriegsgebeutelten Land zu fliehen, mit dem Ziel endlich in Frieden und Sicherheit leben zu können.
Ein Versuch:
Jeden Tag schlagen Bomben ein, die Welt um einen bricht auseinander. Geliebte Menschen sterben und es gibt nur noch das nackte Leben. In diesem Moment bleibt nur noch die Flucht. Raus aus der Not und hin in ein sicheres Umfeld. Nach einer entbehrungsreichen Odyssee erreicht man den sicheren Hafen. Hier ist zwar nicht alles wie in den Träumereien erdacht, aber man lebt und ist in Sicherheit. Die tägliche Mahlzeit ist gesichert und man hat, wenn auch provisorisch, ein Dach über dem Kopf. Es muss dieser Moment sein, die ersten Lasten sind von einem abgefallen, in dem man beschließt, sich mit den hiesigen Gesetzen und Instanzen zur Einklage seiner Rechte auseinandzuersetzen.Schließlich ist man in einem freien und rechtsstaatlichen Land angekommen und will daher im Sinne der Integrationsbereitschaft zeigen, dass man dies auch leben kann.

Oder:

Man wurde zum Werkzeug von Kräften in diesem Land, denen es vornehmlich darum geht, wo immer möglich, die Republik zu zersetzen…
Frage nicht was du für dein Land, sondern dein Land für dich tuen kann.